Autor Thema: Medikamente AGS beim Baby  (Gelesen 890 mal)

Dezember 28, 2016, 04:57:54 Nachmittag
Gelesen 890 mal

BĂ€rchen2016

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Hallo, wir wenden uns wieder einmal mit einer Frage an euch ;)
Unser Kind ist nun knapp neun Wochen alt und es hat bis jetzt auch ausgesprochen gut geklappt die Medikamente zu geben.
Wir benutzen kleine Spritzen in denen wir die Tabletten in Tee auflösen. Das Salz (NaCl) geben wir auch 1 zu 1 mit Tee.
Ganz am Anfang sollten wir es mit Glucose mischen. Das war uns aber auf Dauer aus Angst um die ZĂ€hne zu risikoreich.

Nun die Frage - habt ihr irgendwelche Tips das das Salz besser drin bleibt? Wir haben die letzten Tage richtig Probleme damit -verschlucken/ausspucken - !
NatĂŒrlich schmerkt es nicht aber ich bin mir halt voll im klaren darĂŒber, wie wichtig es ist,dass es drin bleibt.
Über Antworten wĂŒrden wir uns freuen! LG

Dezember 28, 2016, 09:04:21 Nachmittag
Antwort #1

Wanjo

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Hallo, wir haben das Salz immer in die Milch gegeben. Das ist ja echt sehr sehr salzig und eklig, wir wollten es unserer Tochter so einfach wie möglich machen.
Liebe GrĂŒĂŸe
Wanjo

Dezember 28, 2016, 09:34:04 Nachmittag
Antwort #2

BĂ€rchen2016

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Also fĂŒttert ihr mit Milchpulver? Ich stille voll und uns wurde gesagt,dass das Salz und die Milch sich nicht vertragen. Dann tut ihr z.B. 1ml Salz in eine Flasche mit wieviel Milch? Man muss ja sicher sein,dass dann alles an Milch ausgetrunken wird :-[

Dezember 29, 2016, 01:18:38 Nachmittag
Antwort #3

Wanjo

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Ich habe abgepumpte Milch gegeben. Das wurde uns so nicht gesagt...wieso vertrĂ€gt sich das nicht? Haben die eine BegeĂŒndung genannt?
Ja das stimmt, wir haben immer 30ml Milch mit dem Salz gegeben und wenn das ausgetrunken war nochmal was hinterher zum satt werden!
Liebe GrĂŒĂŸe

Dezember 29, 2016, 02:32:06 Nachmittag
Antwort #4

BĂ€rchen2016

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Wir sollen nur "klare" FlĂŒssigkeiten nehmen, weil das Salz mit der Milch gerinnen kann. Und es besteht die Gefahr,  dass nicht alles getrunken wird bzw. Das Kind die "nicht salzige" Milch nachtrĂ€glich verweigert.

Dezember 29, 2016, 02:36:29 Nachmittag
Antwort #5

Wanjo

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Hm, damit hatten wir keine Probleme aber das muss man vermutlich testen.
Wir haben anfangs probiert ob es salzig schmeckt weil wir genau das vermeiden wollten dass sie sich vor der Milch ekelt und dann nicht mehr trinken möchte.
Liebe GrĂŒĂŸe

Dezember 29, 2016, 02:42:23 Nachmittag
Antwort #6

BĂ€rchen2016

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Dann probieren wir es jetzt auch mal aus. ;)
Die zweite "Portion" gibt es ja dann eh wieder aus der Brust oder seid ihr komplett bei Flaschen geblieben?

Dezember 29, 2016, 07:40:08 Nachmittag
Antwort #7

Wanjo

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Nein, ich habe auch gestillt aber auch zugefĂŒttert. Wenn ich keine abgepumpte Milch hatte, haben wir Pre gegeben.
Dann viel Erfolg!  :)

Dezember 31, 2016, 08:00:43 Nachmittag
Antwort #8

mama

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Hallo,

ich mag noch ergĂ€nzen, dass wir auch das Medikament den 30ml Milch beimengen. Ich bin mit den Spritzen nicht klar gekommen. Allerdings gebe ich nach dem Austrinken noch etwas Milch in die Flasche sozusagen zum AusspĂŒlen, damit ich sicher gehe, dass alles getrunken ist und nichts an der Flasche kleben bleibt.

Alles Gute.
mama

Januar 01, 2017, 05:08:53 Nachmittag
Antwort #9

BĂ€rchen2016

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Wir haben es mir der Flasche probiert - nach ein paar mal saugen wollte er nicht mehr.

Mit einer 20 ml Spritze und Milch hat es auch nicht geklappt. Das hat das eigentliche Problem nur in die LĂ€nge gezogen :-\
Nun sind wir wieder beim Tee - 1ml NaCl und 2 ml Tee. Bin froh,wenn es mit etwas beifĂŒttern losgehen kann.  ;)

Januar 02, 2017, 07:32:24 Vormittag
Antwort #10

Sabine

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Hallo,

Meine Tochter ist zwar bereits 4, aber ich erinnere mich noch gut an diese Zeit. Gute Erfahrungen habe ich mit kleinen Spritzen gemacht. Den Kopf etwas nach hinteN, Salz seitlich in den Mund und gleich an die Brust. Das ging meist sehr gut. Es wird besser, sobald die Kinder essen. Dann wird Salz ĂŒber das Essen gegeben. Ab 10 Monaten konnten wir das NaCl weglassen.
Die Spritzen nehmen wir bis heute. Unterwegs und im Kindergarten sind darin das Astonin und das hydrocortison aufgelöst. Klappt prima. Seit meine Tochter knapp 2 ist, kann sie das selber: Spritze in den Mund und fertig. Bis sie Tabletten nehmen kann, wird es sicher dauern, die Dosierung passt noch nicht.

Januar 02, 2017, 09:57:38 Vormittag
Antwort #11

BĂ€rchen2016

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Na das hört sich doch gut an. Wie lange im voraus bereitet ihr die Spritzen fĂŒr die KITA oder fĂŒr unterwegs vor?  Oder ist das egal? Ich meine gehört zu haben nicht ĂŒber 4 Stunden. Und das wird dann von den Erzieherinnen begleitet?

Januar 02, 2017, 01:52:34 Nachmittag
Antwort #12

Sabine

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Hallo,

Also ich mache abends alles fertig. Auch die Dosis fĂŒr morgens, eigentlich 6 Uhr, aber seit Emmas Bruder da ist, bin ich öfters nachts mal wach und kann es noch frĂŒher geben. Der Endokrinologe sagt, je frĂŒher, desto besser, ideal ab 4.30 oder 5 Uhr. Das geht mittlerweile im Schlaf.
Die Kita-Dosis kommt samt Spritze in eine Dose. Im Kindergarten gibt es die gegen 13 Uhr, die Erzieher legen es ihr hin. In der Kita unter 3 wurde es vor dem Mittagsschlaf von den Erziehern gemacht. Das lÀuft wirklich gut. Bis zum Schuleintritt muss es ohnehin selbststÀndig klappen. Die Vorbereitungszeit ist wohl ok, als Emma nach der Geburt diagnostiziert wurde, legte man mir auch immer alle 3 Spritzen mit Hydrocortison hin.

Wie lĂ€uft es denn momentan bei Euch? Das war sicher eine aufregende Zeit mit vielen Ängsten. Aber es ist wirklich nicht so schlimm. Am Anfang zieht es einem wirklich den Boden unter den FĂŒĂŸen weg, aber dann kommt man klar. FĂŒr Emma ist es selbstverstĂ€ndlich, sie fragt manchmal, warum sie Medizin nehmen musss, versteht es aber ganz gut. In der Trotzphase waren wir sehr streng bei der Einnahme, da wollte sie schonmal Blödsinn machen, ausspucken usw. Auch Magen-Darm und hohes Fieber hat sie schon öfter gehabt, das ging aber auch gut. Einmal war sie in der Klinik, mit 10 Monaten wegen Magen-Darm. Als nichts mehr drin blieb, war es sicher.
Beim letzten Infekt habe ich ihr ein  Rectodelt ZĂ€pfchen zur Sicherheit gegeben. GlĂŒcklicherweise hörte Magen- Darm morgens wieder auf. Je Ă€lter sie wurde, desto leichter ist es auch beim Fieber. Ist sie ansprechbar, trinkt mal was, dann kann sie auch lange schlafen, ohne dass ich mir Sorgen mache.
Nach der letzten Grippeimpfung und bei einem Sportfest hat sie mal etwas abgebaut, da habe ich Dosis verdoppelt und im Nu war es besser.

Januar 02, 2017, 02:40:50 Nachmittag
Antwort #13

BĂ€rchen2016

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Ja,die ersten Tage nach der Diagnose waren echt hart.
Der Aufenthalt im Krankenhaus, die verschiedenen Meinungen, Ängste um sein Baby....Alles kommt zusammen....Wir hatten bis dato noch die etwas vom AGS gehört und die vielen verschiedenen Ärtze erzĂ€hlten immer wieder was anderes und wirkten selber manchmal irgendwie unsicher. Hinzu kommt, dass man so aufgeregt ist, dass man nicht richtig zuhören kann....

Als wir eingestellt waren und nach hause durften, war alles viel einfacher. Mit den Medikamenten kommen wir soweit auch gut zurecht.
Und wie gesagt,sobald wir zufĂŒttern können, wird es sicher auch nochmal besser.

Ja klar,die Kinder mĂŒssen von Anfang an wissen,wie wichtig ihre Medikamente sind.Aber ich denke mit viiiiel reden und erklĂ€ren klappt das schon. Sie wachsen ja damit auf. Wie geht ihr denn generell damit um? Wissen die anderen Kinder/Eltern in eurer KITA von der "Krankheit"?

Januar 02, 2017, 04:41:54 Nachmittag
Antwort #14

BĂ€rchen2016

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Hallo, ja wir haben auch schon ĂŒberlegt uns eine zweite Meinung von einem  anderen Spezialisten einzuholen. Allerdings besteht dann wieder die Gefahr, dass man wieder eine andere Meinung zu hören bekommen und uns dann noch verrĂŒckter machen als es ohnehin schon der Fall ist.
Schon allein die Tatsache, dass wir von drei Ärzten auch drei Meinungen zur Medikamentverdopplung /Verdreifachung oder garkeine Änderung zu den Impfungen bekommen haben macht echt unsicher. Und irgendwie bringt jeder seine "Version" gut rĂŒber.  :-\